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Anna Lochner

Anna Lochner wurde am 3. Oktober 1907 in Hemau geboren. Ihre Eltern Franz und Anna Lochner waren katholischen Glaubens.

Von Beratzhausen kommend, wo sie vermutlich ihre erste Arbeitsstelle hatte, zog sie 1924, im Alter von 16/17 Jahren nach Regensburg. Sie nahm eine Stelle als Dienstmädchen bei Dr. Wiedmann, dem Direktor der städtischen Nahrungsmitteluntersuchungsanstalt an, bei dem sie ein Zimmer in seiner Privatwohnung in der Weißenburgstraße 6 bewohnte. Jedoch beendete sie das Arbeitsverhältnis nach 1 Jahr und zog um. Sie blieb ledig.

Anna Lochner wurde im August 1933 in die Heil- und Pflegeanstalt Karthaus-Prüll eingewiesen, um nach 1 Woche wieder entlassen zu werden. Anscheinend dauerten ihre gesundheitlichen Probleme an, denn bereits im folgenden Monat wurde sie wieder in der Heil- und Pflegeanstalt aufgenommen. Dort verblieb sie ohne weitere Unterbrechung bis November 1940.

Die Gutachter-Kommission in Berlin, Tiergartenstraße 4, entschied, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Dem ersten Transport, der Regensburg am 4. November 1940 verließ, gehörten 117 Patienten an, darunter 34 Frauen. Anna Lochner war eine von ihnen. Sie verstarb nach Ankunft in der Tötungsanstalt Hartheim an einer Kohlenmonoxyd-Vergiftung in der Gaskammer der dortigen Einrichtung. Sie wurde 33 Jahre alt.

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