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Heinrich Fellner

Heinrich Fellner wurde am 12. August 1884 in Regensburg geboren. Seine Eltern waren der Maurer Michael Fellner und dessen Frau Maria, geborene Dallmeier. Zunächst wohnte das Ehepaar in der Winklergasse 4, es zog jedoch häufig um.

Heinrich Fellner war Katholik und ledig, am 5. Oktober 1904 wurde er zum Militär nach Landshut einberufen. Seine beruflichen Tätigkeiten waren Hilfsarbeiter, Tagelöhner, Möbelpacker, Former; so hat er beispielsweise am 1. Juli 1911 beim Rummelbau in München-Pasing gearbeitet.

Innerhalb Regensburgs wechselte er immer wieder seine Wohnung, demzufolge lebte er wohl oft zur Untermiete oder in kleinen Behausungen. Zuerst war er in der Weitholdstraße 4 gemeldet, nach drei Jahren in der Haaggasse 6, vier Jahre später in der Keplerstraße 7 und zuletzt im Posthorngässchen 4.

Am 18. September 1940 kam er vom Gerichtsgefängnis in Polizeihaft, der Grund dafür ist nicht nachweisbar. Womöglich hatte er sich gegen das Naziregime geäußert, denn am 26. Oktober 1940 wurde er als politischer Häftling in das KZ Dachau deportiert. Dort starb er am 26. Januar 1941 im Alter von 57 Jahren. Die zur Verschleierung der Umstände angegebene Todesursache: Versagen von Herz und Kreislauf.

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