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Moses Frank

Moses Frank wurde am 24. Januar 1876 in Laudenbach/Lkr. Karlsstadt geboren. Er war Viehhändler und lebte ab 1906 in Regensburg, wo er mehrfach umzog: Von 1906 bis 1915 wohnte er Am Königshof 5, in der Fröhlichen Türkenstraße 12 sowie in der Oberen Bachgasse 18. 1915 war er wieder in seinem Geburtsort Laudenbach gemeldet, ehe er zurück nach Regensburg, in die Klarenangerstraße, zog.

Seine spätere Ehefrau Ida Heckscher kam am 17. April 1885 in Regensburg zur Welt. Sie war die Tochter von Julius Heckscher und seiner Ehefrau Johanna, geborene Gutmann, aus Regensburg. Geheiratet haben Ida und Moses am 18. August 1920 in Regensburg. Rund einen Monat später, am 15. September, wurde für Moses ein Pass beantragt. Dieser sollte die Mitwirkung an einem Viehtransport von Tirol nach Bayern in der Zeit vom 15. September bis 1. November ermöglichen. Gestellt wurde der Antrag vom Landtagsabgeordneten Carl Sandorfer für den „vertrauenswürdigen Mithelfer“ Moses Frank.

Das Ehepaar Frank hatte einen Sohn, Hermann Julius, geboren am 21. Juni 1922. Die Familie lebte sodann, ab 1922, in der Sternbergstraße 9 und schließlich, ab 1937, in der Oberen Bachgasse 18, die Moses bereits Jahre zuvor bewohnt hatte. Von dort aus wurde Familie Frank am 4. April 1942 in das Transit-Ghetto Piaski deportiert. Im Flugblatt wurde der Vermerk „nach unbekannt mit Ab. am 4.4.42, 2.4.42“ eingetragen. Wann Ida, Moses und Hermann Frank ermordet wurden, ist nicht bekannt.

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