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Inge Vorchheimer

Inge Vorchheimer (auch: Forchheimer) wurde am 23. März 1932 in Regensburg als Tochter von Samuel und Therese Vorchheimer geboren.

Vater Samuel Vorchheimer kam am 4. März 1891 als Sohn eines Viehhändlers in Thüngen in Unterfranken zur Welt. Ab Mai 1919 war er Regensburg gemeldet, wohnte in der Reichsstraße 7 und betrieb eine Eier- und Geflügelhandlung in der Gumpelzheimerstraße 13b.

Am 15. Februar 1928 heiratete er Therese Schoen, die am 21. Juni 1901 in Forth, Lkr. Erlangen-Höchststadt, geboren wurde. Das Ehepaar lebte zunächst in der Reichsstraße 31, ab 1934/35 in der Gumpelzheimerstraße 13b, wo sich auch die Geflügelhandlung befand. Am 23. März 1932 wurde Tochter Inge, am 13. Dezember 1933 Sohn Norbert geboren.

Im Juli 1934 zog die Mutter von Therese Vorchheimer, Hedwig Schoen, zu ihrer Tochter nach Regensburg. Geboren wurde Hedwig Schoen am 2. Juli 1879 in Hüttenbach bei Hersbruck als Hedwig Sternberger. Sie lebte später mit ihrem Mann Ludwig, einem Viehhändler, in der jüdischen Gemeinde Forth. Ludwig Schoen verstarb im Februar 1930 in Forth.

Die nun fünfköpfige Familie Vorchheimer/Schoen wohnte laut Melderegister ab 1936/37 in der Herrichstraße 5. Alle Familienmitglieder – inklusive Inge, zu dieser Zeit Schülerin – wurden im April 1942 nach Piaski deportiert. Wo und wann sie starben bzw. ermordet wurden, ist nicht bekannt.

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