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Emma Einstein

Emma oder, ihr jüdischer Name Esther, Einstein wurde am 8. Mai 1866 in Buttenwiesen bei Wertingen in Schwaben geboren. Ihr Vater Hirsch Einstein, geb. am 9. April 1831, war Metzgermeister in Buttenwiesen. Ihre Mutter Sophie Einstein, geb. Heilbronner am 22. Januar 1833, stammte aus dem benachbarten Binswangen.

Die Familie bewohnte das Anwesen Nr. 12 in Buttenwiesen, heute Wertinger Str. 10. Die verzweigte Familie Einstein lässt sich bis ins Jahr 1780 zurückverfolgen. Sie gehörte seit langem zu den alteingesessenen jüdischen Familien in Buttenwiesen. Emma war die Älteste von vermutlich sechs Kindern. Die Schwester Sarah, geb. am 8. Juni 1868, ist laut Familienarchiv nach Amerika ausgewandert. Bruder Heinrich, geb. am 27. Juni 1869, hat nur drei Monate gelebt. Ein unbekanntes Geschwisterkind, wurde am 17. Juli 1871 geboren. Die Schwester Karoline ist am 30. Mai 1872 geboren. Ein weiterer Bruder Julius, geb. am 16. Januar 1874, ist nach Amerika ausgewandert. Emma Einstein war ledig und vermutlich in der Metzgerei des Vaters beschäftigt. Am 27. November 1939 ist sie mit 73 Jahren nach Regensburg in das jüdische Altersheim in die Weißenburgstr. 31 eingezogen.

Am 29. September 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert. Sie starb dort am 23. April 1943.

Ihre Schwester Karoline Einstein war ebenfalls ledig und arbeitete vermutlich auch in der elterlichen Metzgerei. Auch sie ist mit ihrer Schwester Emma gemeinsam am 27. November 1939 mit 67 Jahren nach Regensburg in das jüdische Altersheim in der Weißenburstr. 31 gezogen. Gemeinsam wurden die beiden am 29. September 1942 nach Theresienstadt deportiert. Karoline starb dort am 31. Juli 1943. Am 2. November 2016 wurden zwei Stolpersteine für die Schwestern Emma und Karoline Einstein vor dem Anwesen in der Weißenburgstr. 31 gelegt.

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